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Fuhrparkmanagement: Stellen Sie rechtzeitig von Dieselfahrzeugen auf Benziner um

Beinahe jahrzehntelang war das Credo im Fuhrparkmanagement: kaufe oder lease Diesel! Geprägt durch einen niedrigeren Verbrauch, lange Zeit auch im Vergleich zu Benzinern niedrigere Steuern und somit einer relativ hohen Wirtschaftlichkeit, kam kein Fuhrparkmanager am Kauf von Dieselfahrzeugen vorbei. Insbesondere in kilometerintensiven Bereichen wie im Vertrieb gab es eigentlich nie eine Alternative zum Diesel. Je höher die gefahrenen Kilometer im Jahr waren, umso mehr hat sich der Diesel aufgedrängt.

Nicht nur durch den Diesel-Skandal hat sich die Situation massiv verändert. Der Verbrauchsvorteil und somit der wirtschaftliche Vorteil von Dieselaggregaten wird durch die Downsizing-Initiativen der Hersteller aufgezehrt. Getrieben durch die Vorgaben bei den Flottenverbräuchen der Hersteller, sind alle OEMs bemüht, durch technisches Downsizing, den Verbrauch zu senken. 3-Zylinder statt 4-Zylinder und 4-Zylinder statt 6-Zylinder sind an der Tagesordnung. Zukünftige alternative Antriebe stehen fast ausschließlich in Verbindung mit konventionellen Benzinantrieben. Quasi alle Hybridmodelle auf dem europäischen Markt harmonieren mit Benzinmotoren. Wirtschaftliches Flottenmanagement ist daher – und dies schon seit einiger Zeit – auch mit einer breiten Masse an Benzinern möglich.

Ein hohes Risiko für den Fuhrpark von kleinen und großen Unternehmen entsteht durch die Diskussion um Fahrverbote in Innenstädten. Falls wirklich politisch getriebene verschärfte Fahrverbote für Dieselfahrzeuge realisiert würden, hätte diese eine unwillkürliche Auswirkung auf den Fuhrpark und den Bewegungsradius der Mitarbeiter. Dieses Risiko kann man unserer Meinung nach nicht verantwortungsvoll eingehen. 

Hinzu kommt der Imageeffekt. Wenn man die derzeitige Entwicklung nur ein wenig fortschreibt, wird der Diesel gesellschaftlich in wenigen Jahren an Akzeptanz massiv abnehmen. Der Diesel wird dann im günstigsten Fall als „nicht modern“ wahrgenommen. Volvo hat gerade als erster Premiumhersteller angekündigt, in Zukunft auf Dieselaggregate zu verzichten, immer mehr japanische Hersteller bieten ihre Modelle in Europa in ersten Segmenten nur noch mit Benzinmotoren an.

Für den Diesel im Fuhrpark gehen die Argumente aus. Was im privaten Bereich möglicherweise eine eingeschränkte negative Auswirkung hat, hat für Unternehmen massive kostenseitige Effekte. Fuhrparkmanager und Verantwortliche in Unternehmen müssen jetzt Maßnahmen ergreifen, um das damit verbundene Risiko einzugrenzen!

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08.06.2017